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Ellen Schumacher ist Beraterin für Müttergenesung in Köln. Sie weiß: Über die eigene Situation zu sprechen, ist der erste Schritt zur Stärkung der Mutter. Schauen Sie selbst, warum es sich lohnt, mit einer Beraterin zu sprechen.

In den Nachsorgegesprächen zu erfahren, wie erholt und bereichert die Mütter und Väter aus der Kur zurück kommen, bestätigt mir immer wieder, wie wichtig diese Maßnahmen sind.

Petra Schnitzler

Beraterin in Stockach

Mir ist es ein besonderes Anliegen, Frauen schon vor der Beantragung einer Mutter-Kind-Kur gut zu informieren. Realistische Vorstellungen tragen dazu bei, dass sie die Kur gut für sich nutzen können.

Michael Küperkoch

Berater in Bottrop und Gladbeck

Mütter berichten mir, wie gut ihnen die Kur getan hat. Sie sagen aus ganzem Herzen: Danke. Das ist für mich das schönste Geschenk.

Simone Beierle

Beraterin in Dorsten

Warum es sich immer lohnt, bei den Beratungsstellen der KAG vorbeizuschauen. Eine Übersicht der Beraterinnen in Ihrer Nähe, finden Sie hier.

Das sagt Margot Jäger, Geschäftsführerin der KAG

Was ist der Vorteil einer solchen Vernetzung von Kliniken und Beratungsstellen untereinander?

Mit 350 Beratungsstellen und 21 Kliniken sind wir deutschlandweit breit aufgestellt. Wir leben das Konzept der Therapeutischen Kette: das bedeutet, dass die Mutter-Kind Kur oder Mütter-Kur eingebettet ist in eine Vor- und Nachsorge welche von unseren Beratungsstellen angeboten wird. Diese kennen die Angebote in den Kliniken, helfen bei der Auswahl und auch bei der Antragsstellung bei der Krankenkasse. Wenn schon vor Beginn der Kur realistische Ziele von den Müttern formuliert werden, sind diese leichter zu erreichen. Auch dabei helfen die Beratungsstellen Im Anschluss unterstützen die Beratungsstellen die Erfolge aus der Kur in den Alltag zu übertragen, zeigen Möglichkeiten auf und vermitteln Unterstützungsangebote.

Beratungsstellen der KAG

Welche Veränderungen sind notwendig?

Genauso wie sich das Frauenbild im Lauf der Zeit verändert hat, müssen auch die Angebote der Müttergenesung angepasst werden. Laut MGW 2017 arbeiten 81 % der Mütter welche eine Mutter-Kind-Kur machen, 32%  sind alleinerziehend. Allein für diese Zielgruppen werden Schwerpunkt Kuren angeboten. Seit 2013 können auch Väter eine Vater-Kind oder Väterkur machen. Auch hier hat das MGW den gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung getragen.

Muss ich katholisch sein um das Angebot der Beratungsstellen und Kliniken der KAG zu nutzen?

Unser Angebot kann selbstverständlich von allen, unabhängig von der Religion, Weltanschauung etc.; genutzt werden. Uns ist es wichtig dass allen Müttern wertschätzend begegnet wird und ihnen die Unterstützung angeboten wird die wichtig für sie ist. Es gibt aber auch Frauen  die sich unsere Kliniken gezielt aussuchen, da sie hier die christlichen Angebote des Hauses (Gottesdienste, Gesprächsrunden) nutzen wollen. In Situationen von psychischer Belastung aber auch Trauer haben die Mütter oft ein besonderes Bedürfnis nach Spiritualität.

Warum sind die Angebote der Müttergenesung für gesetzlich Versicherte eine Pflichtleistung der Krankenkasse?

Pflichtleistung bedeutet, dass wenn die Vorsorge- oder Rehamaßnahme von einem Arzt als notwendig angesehen und attestiert wird, die Mutter-Kind-Kur beziehungsweise Mütter-Kur von der Krankenkasse (bis auf die gesetzliche Zuzahlung) finanziert wird. Aus vielen Studien wissen wir, dass Mutter und Kind aus einer Kur gestärkt hervorgehen und Bewältigungsstrategien für den Alltag erlernen. Somit bleiben sie leistungsfähig und ersparen dem Gesundheitswesen langfristig gesehen auch Kosten. Die Finanzierung dieser Leistung zahlt sich also für beide Seiten aus.

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Unser Einsatz für Mutter und Kind